FAKTEN & GESUNDHEIT

Ab Mitte der siebziger Jahre hat das Wasserbett beträchtlich an Bedeutung gewonnen, so dass man ohne Übertreibung von einem Siegeszug dieses Produktes in den letzten Jahren sprechen darf. 

 

Allein in die letzten 20 Jahren wurden weltweit 60 Millionen Wasserbetten verkauft, so daß heute ca. 100 Millionen Menschen den Schwebeschlaf genießen können. Dieser große Erfolg beweist, daß die Vorteile eines Wasserbettes den Konsumenten immer mehr überzeugen. Nur die bis dato noch großteils vorhandene Unwissenheit über die Vorteile eines Wasserbettes stehen der generellen Akzeptanz dieses Schafsystems nach wie vor im Wege.

 

Unser Körper ist täglich starken Beanspruchungen ausgesetzt.

  

Mittlerweile leidet fast jeder zweite Mensch an Schmerzen im Rücken- und Nackenbereich. Verstärkt werden die Beschwerden oft durch falsches und meist zu hartes Liegen. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Wahl des richtigen Schlafsystems enorm wichtig. 

Hauptvorteil beim Wasserbett: die ausgeglichene Druckverteilung

Das einzigartige hydraulische Prinzip des Wasserbettes gewährleistet eine absolut gleichmässige Stützung des ganzen Körpers. Ob in Seiten- oder Rückenlage, die Wirbelsäule wird anatomisch richtig entlastet. Die Rückenmuskulatur kann sich während des Schlafes optimal entspannen, und die natürliche Regeneration der Bandscheiben wird gefördert.

 

Das Gewicht verteilt sich gleichmäßig auf Brustkasten, Wirbelsäule, Hüftknochen und Fußgelenke. Dies ist vor allem für die Wirbelsäule wichtig und die Voraussetzung für einen natürlichen und regenerativen Schlaf. Dadurch wird auch die Blutzirkulation optimiert und das Einschlafen von Gliedmaßen gehört ebenso der Vergangenheit an wie Muskelkrämpfe.

 

Es ist von Fachkreisen, Ärzten und Physiotherapeuten anerkannt, dass Wasserbetten und orthopädische Schlafsysteme in kürzester Zeit die besten Regenerationsergebnisse bringen.


Vorteile von einem Wasserbett im Überblick:

  • Absolut gleichmäßige Gewichtsverteilung und Stützung des gesamten Körpers
  • Enorme Druckentlastung
  • Entspannung der Muskulatur
  • Optimale Entlastung der Wirbelsäule und Regeneration der Bandscheiben
  • Kürzere Einschlafzeit und Verlängerung der Tiefschlafzeiten
  • Entlastung des Kreislaufs
  • Abbau von Nervosität und Stress
  • Gesundes, ausgeglichenes Bettklima

 

 

Konstante und individuell wählbare Bett-Temperatur

Im Wasserbett bestimmen Sie die Bett-Temperatur selbst: stufenlos von 26-38 Grad. Das bedeutet ein optimales, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Bettklima. Beim Zubettgehen ist der Kreislauf noch angeregt, der Wasserkern nimmt diese überschüssige Körperwärme auf, ohne sich dabei wesentlich zu erwärmen. Gegen den Morgen hin, bei reduziertem Kreislauf, ist der Körper meist etwas ausgekühlt. Der temperierte Wasserkern gibt nun die nötige Wärme an den Körper ab. Diese Puffer-Eigenschaft des Wasserkerns wirkt ausgleichend, die Tiefschlafphase wird verlängert.

Link zum Heizsystem

 

Wasser und Strom

Das ganze System ist elektrisch geprüft und geerdet. Die Wärmematte, durch Schutzwanne und Wassermatratze zweifach vom Wasser getrennt, ist zusätzlich selbst noch wasserdicht verschweißt. Wasser und Strom sind somit dreifach voneinander getrennt. Der Energieverbrauch ist sehr gering.

 

Wasseradern

Wasser ist ein neutrales Element. Beim Wasserbett oder einer Wassermatratze tritt das Wasser nur in positiver Form auf. Das gewärmte, stehende Wasser des Wasserbettes ist nicht mit dem kalten, fließenden Wasser einer Wasserader, die ionisierende Ströme erzeugt, zu verwechseln. Warmes Wasser therapeutisch angewandt bei Gelenkleiden, Rheuma und vielen altersbedingten Erkrankungen kennen wir von Thermalbädern und Heilquellen. 

 

Man unterscheidet beim Wasserbett zwischen:

Hardside Hardside
Softside Softside
Softside mit Splitrahmen Softside mit Splitrahmen

Hardside

Die ersten richtigen Wasserbetten waren Hardside Betten. Bei dieser, inzwischen überholten, Version des Bettaufbaues wird die Wassermatratze direkt in eine starke Holzumrahmung gelegt, welche ihr den seitlichen Halt gibt. Das Ganze ruht auf einer Bodenplatte, die von Gewichtsverteilern unterstützt wird. Zwischen der Wassermatratze, dem Holzrahmen und der Bodenplatte befindet sich eine Sicherheitsfolie, die das Wasser bei einer eventuellen Perforation der Matratze auffängt.

 

Softside

Die heute aktuelle und gebräuchlichste Form eines Wasserbettes, ist das Softside Bett. Bei diesem Typ von Wasserbett besteht die seitliche Umrandung größtenteils aus Schaumstoffteilen. Dieser trotzdem sehr stabile Umbau sorgt dafür, daß ein Softside Wasserbett ohne den sonst üblichen Holzrahmen (siehe Hardside Bett) aufgestellt werden kann. Dennoch ist es in ein vorhandenes Bettgestell einbaubar und besonders dafür geeignet (siehe Bild)

 

Softside mit Splitrahmen

Das SPLIT-System (auch als Kipp- oder Flexsystem bezeichnet) ist ideal, um den bei einfachen Softside-Wasserbettsystemen häufig auftretenden „Hängematteneffekt“ vorzubeugen: Sie werden zu 100% vom Wasser getragen... und nicht vom Bettbezug. Da die SPLIT-Schaumwanne innen speziell verstärkt ist, können Sie das Bett auch freistehend nutzen. Zugleich ermöglicht Ihnen der mittig gesplittete Schaum ein wesentlich leichteres Überziehen des Spannleintuchs.

 

Weiterer Vorteil vom Wasserbett Modell SPLIT: Wenn die SPLIT Wassermatratze freistehend montiert wird, kann man die untere Hälfte mit einem hübschen Dekor aus Kunstleder oder Microfaser bespannen, sodass die Optik eines Polsterbettes entsteht.


Schlauch-Wassermatratze

Eine Schlauch-Wassermatratze ist kaum mit einem richtigen Wasserbett zu vergleichen. Das Einzige, was beide miteinander verbindet, ist das Medium Wasser. Es besteht aus mehreren schmalen und nebeneinander liegenden, mit Wasser gefüllten Schläuchen. Diese wiederum sind zwischen zwei Schaumstoffauflagen eingebettet. Die Wellenberuhigung wird durch einen eingelegten Polyuritanschaum innerhalb des Wassersackes erreicht. Das System selbst kommt mit einer sehr niedrigen Wassermenge aus und kann deshalb ohne weiteres auf einen normalen Lattenrost gelegt werden. Alle Vorteile eines echten Wasserbetts gehen allerdings durch solch einen Aufbau verloren.  

Gibt es verschiedene Typen von Wassermatratzen (Innenleben)?

Ja. Der Unterschied der Matratzen besteht in ihrer Oberfläche und Füllung, bzw. zwischen einteiligen (UNO) und zweiteiligen (DUAL) Wassermatratzen. Für die Fertigung der ersten Wasserbetten wurde eine glatte Vinyl- Folie benutzt und im Inneren war nur Wasser. Man nennt diese Matratzen unstabilisiert, “Free flow”, oder auch „Frei Fluter”. Zur Dämpfung der Bewegung des Wassers in einer Wassermatratze werden heutzutage verschiedene Methoden angewandt. Durch PVC- Zylinder, Kammern oder Vliesmatten im Innern der Matratze können Wasserbetten leicht, schwer oder total stabilisiert werden. Welche Stabilisierung Sie wählen, wird von Ihren persönlichen Empfindungen bestimmt. Wichtig ist es aber darauf zu achten, daß die Stabilisierung das Schwebeschlafgefühles nicht stört. Vliesberuhigte Matratzen bekommen in diese Hinsicht im Allgemeinen die besten Noten.

Moderne Wassermatratzen werden immer mehr mit einer extra dehnfähigen Oberfläche gefertigt. Diese steigert den Komfort und die Anpassungsfähigkeit der Wassermatratze um ein Beträchtliches.

 

Das Schlafen auf einem unserer Wasserbetten ist eine Wohltat für Körper und Geist.

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